Schuld und Bühne. Jeder Mensch verarbeitet sein Leben anders: Nikita Miller hat sich für den klassischen Zyklus entschieden: Schuld, Gewissen, Leid, Erlösung und am Ende eben nicht Sühne, sondern Bühne.
Schuld. Gibt’s in jeder Familie.
Gewissen. Dieses Arschloch, das immer dann klingelt, wenn man schlafen will.
Leid. Ja, er hat seine Mutter beerdigt, seinen Vater gehasst und sich trotzdem irgendwie durchs Leben geprügelt. Klingt traurig? Ist es auch.
Erlösung. Gibt’s nicht wirklich. Aber Mikrofon, Publikum und ehrliche Lacher kommen verdammt nah dran.
Sühne Bühne. Nikita Miller serviert seine Lebensgeschichte nicht als Trauerspiel, sondern als Comedy – und ja, ihr dürft dabei lachen. Laut.